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Technik & Service

Für eine gute Performance des Online-Presseauftritts muss auch die technische Basis und das Serviceangebot stimmen. Als Best Practice darf sich hier die Bayer AG bezeichnen. Mit stabilen Ladezeiten, einer komfortablen Suchfunktion und einer insgesamt hohen Nutzerfreundlichkeit durch vorhandene Services wie dem Download-Center belegt der Pharmakonzern den ersten Platz in dieser Kategorie. Screenshots hierzu finden Sie bei den einzelnen Ergebnissen.

 

Bildmaterial: Fotos, Videos und Hinweise zur Verwendung

Besonders positiv sticht in unserem Benchmark das Ergebnis zum Bildmaterial hervor, das Unternehmen für Medienvertreter bereitstellen: Bei 96 % finden Journalisten Bilder für ihre Berichterstattung, hochauflösende Fotos von Vorstand und Geschäftsführung stellen 72 % der Unternehmen zur Verfügung. Hinweise zur Verwendung der Bilder geben immerhin 81 %, ergänzende Informationen zu den Bildinhalten liefern 84 %.

Auch bei den Bewegtbildern ist das Ergebnis akzeptabel, wenn auch nicht so positiv wie bei den Fotos und Grafiken: Bei 77 % der Unternehmen können Medienvertreter auf Videos zugreifen, bei 36 % stehen diese zusätzlich zum Download bereit. Nutzungshinweise für Videos erhalten Journalisten bei 59 % der untersuchten Konzerne.

Download von Bildern und Videos vs. Nutzungshinweise

  • Grafik Bilder und Videos

    Bilder stellen die meisten Unternehmen zum Download bereit, einen Download für Videos gibt es hingegen deutlich seltener, auch wenn diese auf den Seiten verfügbar sind.

 

Recherche: So bequem wie möglich?

Die Serviceorientierung beim Zugriff auf Presseinhalte bietet einiges an Verbesserungspotenzial. Nur gut zwei Drittel der Unternehmen ermöglichen ihren Zielgruppen, Pressemeldungen thematisch zu filtern. Eine zeitliche Eingrenzung ist bei 76 % möglich. Bayer punktet hier mit einem nutzerfreundlichen Filter mit verschiedenen Einstelloptionen.

Best Practices

  • Filter2

    Der Filter bei Bayer überzeugt durch übersichtliches Design und durchdachte Einstelloptionen.

  • Filter1

    Einen umfangreichen Filter bietet Schaeffler und zeigt darüber hinaus Fokus-Themen für eine schnellere Navigation an.

 

Für eine komfortable Recherche gibt es insgesamt ebenfalls nur wenige Servicefunktionen. Inhalte in einem Warenkorb zu sammeln, um sie anschließend auf einmal herunterzuladen oder sich per E-Mail zuzuschicken, bieten nur 20 % der untersuchten Unternehmen an.

Filter-Optionen für Pressemitteilungen

  • Grafik Filter

    Themenfilter werden auf Presseportalen weniger eingesetzt als Zeitfilter, haben jedoch im Vergleich zum Vorjahr um gut 10 % zugelegt.

 

Wer nicht gezielt recherchiert, sondern generell mit News aus dem Unternehmen versorgt werden möchte, muss oft noch selbst aktiv werden: Einen Presseverteiler findet man lediglich bei 59 %, einen Newsletter bei 41 % - zu wenig, um Interessenten aktuell und kontinuierlich auf dem Laufenden zu halten.

 

Technik immer noch nicht up to date

Erstaunlich schwach präsentieren sich die Ergebnisse im technischen Bereich. Während die Desktop-Ladezeiten bei 89 % der Unternehmen auf einem akzeptablen Niveau sind, hängen die mobilen Ladezeiten massiv hinterher und befinden sich nur bei 27 % auf technisch aktuellem Stand. Immerhin sind 88 % der untersuchten Presseportale responsiv, wobei man im Jahr 2019 auch hier von einer flächendeckenden Mobiloptimierung ausgehen müsste. Insofern darf vielerorts nachgebessert werden, denn gerade die Zielgruppe der Medienvertreter ist oft unterwegs und weiß eine gute mobile Performance besonders zu schätzen.

Vorjahresvergleich der Ladezeiten für Desktop und mobil

  • Grafik Ladezeiten

    Deutlich verbessert haben sich die Ladezeiten für Desktop, die mobile Performance hingegen hinkt massiv hinterher.

 

Zu einer optimalen Aussteuerung eines Presseportals oder Media Centers gehört wie bei anderen Websites auch das Monitoring und die Analyse der Nutzerdaten. Damit können vor allem die Inhalte, das Design und die Informationsarchitektur an die Nutzerbedürfnisse angepasst und die Chancen auf eine regelmäßige Berichterstattung erhöht werden. Geht man davon aus, dass nur diejenigen Unternehmen die Cookie-Frage stellen, die das Nutzerverhalten entsprechend tracken, fehlt diese Maßnahme bei vier der untersuchten Konzerne. Im Gegenzug setzen 95 % das Monitoring ein und haben anhand dieser Daten die Möglichkeit, den Pressebereich fortlaufend zu verbessern – sofern sie diese auch nutzen.

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