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Dialog & Interaktion

Wie bereits in der Einleitung erwähnt, geht es bei der digitalen PR um einen kontinuierlichen Austausch mit immer mehr unterschiedlichen Stakeholdern. Journalisten stehen also längst nicht mehr allein im Mittelpunkt der PR-Kommunikation, stattdessen nehmen je nach Geschäftsfeld Blogger und Influencer ihren Platz ein. Diese Vielzahl an Zielgruppen bewegt sich in den verschiedensten Kanälen, wie Social Media, in Business-Netzwerken, in Suchmaschinen, auf Blogs und auf Websites aller Art.

An der Stelle muss auch das Intranet genannt werden, denn die eigenen Mitarbeiter sollten sicherlich immer die ersten sein, die Neuigkeiten aus dem Unternehmen erfahren. Eine Abstimmung der PR-Arbeit mit der internen Kommunikation wird entsprechend wichtiger, auch im Sinne einer einheitlichen Sprache auf allen Kanälen.

Damit steigt die Komplexität der PR-Arbeit und macht auch hier eine teamübergreifende Vernetzung notwendig. Während Inhalte & Design mittlerweile im Wesentlichen auf die Bedürfnisse der Medienvertreter zugeschnitten sind, lassen Dialog- und Interaktionsfreude der Unternehmen noch viel Spielraum zur Verbesserung.

Als Sieger in dieser Kategorie zeigt die Audi AG ein hohes Maß an Dialogbereitschaft. Soziale Medien inkl. Sharing-Funktion sind genauso konsequent eingebunden wie Kontaktmöglichkeiten zu konkreten Ansprechpartnern in jedem Beitrag. Wie das im Audi MediaCenter genau aussieht, zeigen wir Ihnen weiter unten bei den Ergebnissen.

 

Social Media werden stärker, aber brauchen bessere Vernetzung

Die einzigen sehr positiven Resultate in dieser Kategorie konnten wir beim Verweis auf Social Media verzeichnen: Rund 95 % bieten einen Überblick über die verfügbaren Kanäle und veröffentlichen Pressemitteilungen auf Facebook (87 %), Twitter (97 %) und LinkedIn (100 %). Xing ist in dieser Reihe interessanterweise mit 25 % weit abgeschlagen und scheint für die Pressearbeit nur eine untergeordnete Rolle zu spielen.

Auch den eigenen Social-Media-Feed platzieren viele Unternehmen nicht im Presseportal: Nur 8 % zeigen den Facebook-Feed an, Tweets binden immerhin 28 % ein. Reagiert wird auf Letztere jedoch kaum. Gerade einmal 3 % der untersuchten Unternehmen führen aktive Konversationen auf Twitter.

Genutzte Kanäle für Presseinfos vs. Einbindung des Feeds im Presseportal

  • Grafik SoMe

    Während die meisten Unternehmen ihre Pressemitteilungen in den sozialen Medien teilen, zeigen nur die wenigsten ihren Feed im Presseportal an.

 

Presseinhalte per E-Mail zu teilen, ist mit 39 % klar hinter Social-Media-Sharing angesiedelt: Möglichkeiten, die Beiträge über gängige soziale Medien zu teilen, bieten 69 % an. Ein guter Wert, aber ob es sich knapp ein Drittel leisten kann, auf diese Option zur Reichweitenverbesserung zu verzichten, bleibt fraglich.

 

Dialogbereitschaft: Wie persönlich ist der Auftritt?

Erstaunlich zurückhaltend geht es bei der Benennung von Ansprechpartnern zu. Einen speziellen Pressekontakt für Journalisten findet man zwar bei 80 % der untersuchten Unternehmen, allerdings darf man in einem Presseportal oder Media Center durchaus 100 % erwarten. Ansprechpartner, die explizit für Social Media (9 %) bzw. für Blogger (4 %) zuständig sind, werden kaum genannt, wohingegen immerhin 27 % auf einen Kontakt für Nicht-Journalisten verweisen. Erfreulich ist, dass zumindest in den einzelnen Presseinformationen häufig fachliche Ansprechpartner angegeben werden (69 %).

Best Practices

  • Kontakt2

    Bei Bosch finden Interessierte sämtliche Ansprechpartner in der Übersicht, teils auch inkl. persönlichem Twitter-Account.

  • Kontakt1

    Die Audi AG gibt in jedem Pressebeitrag den jeweiligen Ansprechpartner für Medienvertreter an. Außerdem hilfreich: Kontaktdaten für Nicht-Journalisten.

 

Auf einen Login für Journalisten verzichten inzwischen nahezu alle Unternehmen: Nur noch 3 % setzen diese Hürde, um Informationen und Bildmaterial für Medienvertreter bereitzustellen. Damit sind die Inhalte für Journalisten nicht mehr exklusiv, aber Barrieren wurden dafür abgebaut. Umso verwunderlicher, dass im Gegenzug bislang kaum Chatmöglichkeiten vorhanden sind, um der Zielgruppe schnelleren Zugang zu gewünschten Informationen zu verschaffen. Nur eines der untersuchten Unternehmen bietet einen Chat via Chatbot an, einen persönlichen Chat gibt es bei keinem.

Ähnlich spärlich im Einsatz sind Direct Messenger wie Skype, WhatsApp oder der Facebook Messenger (3 %). Nur zwei der Unternehmen bieten Nutzern an, aktuelle News per Messenger zu abonnieren. Der direkte Kontakt über WhatsApp & Co. wird von keinem Unternehmen angeboten. Hier bleibt abzuwarten, ob Unternehmen sich zukünftig auch im Pressebereich dialogfreudig zeigen und entsprechende Kontaktmöglichkeiten implementieren.

Best Practices

  • Messenger

    BASF geht mit gutem Beispiel voran, gehört mit dem News-Service per WhatsApp aber bislang zu den Ausnahmen auf Presse-Websites.

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